Hintergrundinformationen


Die Wunddrainage nach Prof. I. D. Karev wurde bereits 1983 in Gorki entwickelt. Das europaweit geltende harmonisierte Patentrecht sieht übereinstimmend die Therapiefreiheit des Arztes vor. Therapiefreiheit bedeutet, dass der behandelnde Arzt durch bestehende Patentrechte nicht behindert werden darf. Entsprechend sind Heil- und Diagnoseverfahren am tierischen und menschlichen Körper nicht schutzfähig. Bestehende Patente beziehen sich auf eine Therapievorrichtung, nicht dagegen auf eine Vorrichtung zur Wunddrainage.

Die PPM-Wunddrainageprodukte nach Prof. I. D. Karev sind invasive Medizinprodukte. Sie sind nur steril bei ungeöffneter und unbeschädigter Verpackung. Als Sterilisationsmedium wird Ethylenoxid angewendet. Grundsätzlich werden nur biokompatible Werkstoffe mit Zertifikat verwendet. Kontraindikationen sind nicht bekannt. Gemäß Richtlinie 93/42 EWG des Rates über Medizinprodukte sind die PPM-Wunddrainageprodukte nach Prof. I. D. Karev der Klasse „IIa“, Regel 5, zugeordnet und zur kurzzeitigen Verwendung bestimmt. Im Bereich von 0 bis 500 mmHg (0 bis etwa 67 kPa) Unterdruck zeigen die PPM-Wunddrainageprodukte keinerlei Beeinträchtigung hinsichtlich des vorgesehenen Verwendungszweckes.

 

 

 

PPM-Drainageport

Der PPM-Drainageport dient zur Ableitung von Wundsekret und Körperflüssigkeiten. Der Port besteht aus einem thermoplastischen Polyurethan-Elastomer und einer PU-Folie mit farblich abgesetztem Fingerlift. Der Port ist unlösbar mit der Folie verbunden

Wichtiger Hinweis

Zur Applikation des Ports wird die Wundfolie mit einem kreuzweisen Einschnitt versehen und der Port mittig aufgeklebt. Die Zipfel des Einschnitts öffnen sich bei Saugeinwirkung und wirken bei Abfall der Saugleistung als Rückschlagventil

PPM-Wundschaum

Der PPM-Wundschaum ist ein offenzelliger Polyurethanschaum zur Wundauflage, er kann für die gängigsten Arten der Wundauflage verwendet werden.

PPM-Wundfolie

Die PPM-Wundfolie ist eine einseitig selbstklebende, transparent-matte PU-Folie zur luftdichten Wundabdeckung; sie kann für die gängigsten Arten der Wundabdeckung verwendet werden. Die PPM-Wundfolie wird in unterschiedlichen Abmessungen angeboten.

 

 

PPM-Y-Verbinder

Der PPM-Y-Verbinder dient zum Anschluss von zwei PPM-Drainagen bzw. PPM-Ports an eine Vakuumquelle. Die beiden Large-Lock-männlich-Anschlüsse werden durch Verschrauben mit den PPM-Drainagen bzw. PPM-Ports verbunden. Ebenfalls durch Verschrauben wird an den Large-Lock-weiblich-Anschluss die Vakuumquelle konnektiert. der PPM-Y-Verbinder besteht aus PVC-Schläuchen, die Large-Lock-Konnektoren aus ABS.

Abdominal-Wundschaum

anthrazit, grobporig